Institut
für
unwiderstehliche,unvergleichliche,ungezogene,unkomplizierte,unglaubliche,unterhaltsame,unerschütterliche,unverbrauchte,unglaubliche,unerwartete,urige,umfassende,unkonventionelle,unbeschwerte,umweltbewusste,umwerfende,unverbesserliche,ungewöhnliche,unbeschreibliche,ultrageschmeidige,unfassbare,urbane,unkonventionelle,unnachahmliche
Baukunst

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¯I Lageplan
Plan: IFUB* I¯

GFK Berlin


Umbau und Neugestaltung von Büroräumen in einer ehemaligen Leuchtenfabrik für den Big Data Hub der GfK in Berlin.

Ort: Oberbaum City, 10245 Berlin

Jahr: 2015-2016

In Zusammenarbeit mit: Vitra Interior Design Services

Vitra IDS: Grundlagenermittlung, Büroraumkonzeption, Vorentwurfsplanung, Entwurfsplanung

IFUB*: Entwurfsplanung, Werk- und Detailplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung und Dokumentation

Bauherr: GfK SE (Gesellschaft für Konsumforschung)

Veröffentlichungen: Espaces Contemporains 6/2016, AIT 04/2017
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¯I Gemeinschaftsraum und Empfang
Foto: Eduardo Perez I¯
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Wenn man heute über Markt- und Konsumforschung spricht, fällt sehr schnell das Stichwort "Big Data". Ein großer Teil der notwendigen Informationen wird heutzutage digital gesammelt. Das größte deutsche Marktforschungsinstitut, die

GfK SE

hat dies natürlich längst erkannt. Das zwischen 30 und 50 Mitarbeiter zählende Datenteam der Gesellschaft für Konsumforschung, der sogenannte Big Data Hub, war bisher über ganz Berlin verteilt. Ein neues Büro sollte nun nicht nur die Mitarbeiter bündeln, sondern gleichzeitig Pilotprojekt für den Aufbruch in ein neues Bürozeitalter der ganzen GfK werden. Als Experte für neue Arbeitswelten wurde deshalb Vitra und als Kooperationspartner vor Ort das IFUB* engagiert.
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¯I Der Innenhof
Foto: Eduardo Perez I¯
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Die neuen, zentralen Büroflächen wurden in Berlins Oberbaum City gefunden, früher auch bekannt als

Lampenstadt.

Das ganze Areal war jahrzehntelang zur Glühlampenproduktion genutzt worden, ehe es zwischen 1993 und 2000 in Bürogebäude umgewidmet und saniert worden war. Von der Industrievergangenheit zeugen heute leider nur noch die historischen Backsteinfassaden, wogegen bei den Innenräumen der industrielle Charme fast komplett verlorengegangen war.
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¯I Open Space
Foto: Eduardo Perez I¯
Das offene und flexible Büroraumkonzept wurde von Vitra passgenau auf die Arbeitsabläufe und Wünsche der Nutzer zugeschnitten. Diese wurden bereits vor Beginn der Planung im Rahmen von

Workshops

intensiv mit eingebunden.
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¯I Open Space
Foto: Eduardo Perez I¯
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Die angemieteten Räumlichkeiten im 2. Obergeschoss waren für ein

Open Space Büro

nur zum Teil geeignet. So war zwar die Tragstruktur des alten Industriegebäudes mit großen Stützenabständen ideal, jedoch mussten die nachträglich hinzugefügten, konventionellen Bürozellen entfernt werden, um die gewünschten offenen Strukturen zu erreichen. Das Ergebnis sind luftige, helle Räume, die die ursprüngliche Raumwirkung des Fabrikgebäudes wieder aufleben lassen.
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¯I Open Space
Foto: Eduardo Perez I¯

Unterschiedliche Arbeitsplätze

im Open Space geben den Mitarbeitern die Möglichkeit je nach Anforderung konzentriert alleine oder im Team zusammenzuarbeiten. Höhenverstellbare Tische erfüllen dabei jeden Nutzerwunsch. Im Vordergrund sichtbar die flexiblen Fokusarbeitsplätze.
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¯I Gitterregal
Foto: Eduardo Perez I¯
Im Rahmen einer intensiven Entwurfsplanung wurde das Bürokonzept von Vitra gemeinsam mit dem IFUB* ausgearbeitet. Wesentliches Element sind die speziell für das Projekt entwickelten, raumstrukturierenden

Gitterwände und -decken

aus weiß lackiertem Baustahl. Die industrielle Optik wird durch lose eingehängte Elemente aufgelockert. Die Whiteboards, Pflanzkisten, Ablagebretter und akustisch wirksamen Schaumstoffwürfel können von den Nutzern nach ihren Bedürfnissen angeordnet und umgesetzt werden. Weiße Haken erweitern die Nutzbarkeit zur Garderobe.
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¯I Flexible Whiteboards
Foto: Eduardo Perez I¯
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Sofort gut angenommen wurden die

magnetischen Whiteboards

die von einer Person ohne Werkzeug an alle Stellen der Gitterregale umgehängt werden können.
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¯I Gitterdecke
Foto: Eduardo Perez I¯
Gfk berlin 90 gitterdecke 400

Baustahlgitter

werden nicht nur als Raumteiler sondern in Teilbereichen auch als abgehängte Decken eingesetzt. Auch hier wird die im Open Space Büro besonders wichtige Akustik durch spezielle Schaumstoffwürfel wesentlich verbessert. Als Referenz an die alte Glühlampenfabrik wurden klassische, große Glühbirnen mit moderner LED Technik frei durchs Gitter gehängt.
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¯I Lockerschrank
Foto: Eduardo Perez I¯
Im Farb- und Materialkonzept wurden die seriengefertigten Büromöbel mit den Sonderanfertigungen fein abgestimmt. So wurden beispielsweise alle Einbauschränke, Pflanzkisten und die hier sichtbaren

Lockerschränke

aus den gleichen Birke Multiplexplatten wie die Fokusarbeitsplätze gefertigt.
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¯I Leuchtschrift
Foto: Eduardo Perez I¯
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Um ideale Arbeitsbedingungen im Open Space Büro zu erreichen, müssen vielerlei Faktoren berücksichtigt werden. Eine wichtige Stellung nimmt natürlich der Kaffee ein, wobei die

Leuchtschrift

im Eingangsbereich nicht nur in Richtung der Espressobar weist.
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¯I Gemeinschaftsraum und Podest
Foto: Eduardo Perez I¯
Um die notwendige Ruhe in den Arbeitsbereichen sicherzustellen, wurde der Empfang mit Teeküche, Espressobar und Lounge zu einem großzügigen

Gemeinschaftsbereich

kombiniert. Am großen Tisch und dem Tresen im Hintergrund kommt es nicht nur zum zufälligen Aufeinandertreffen von Gästen und Mitarbeitern, sondern auch zu Besprechungen oder kleinen Bürofeiern.
Gfk berlin 110 gemeinschaftsraum 500
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¯I Lounge und Podest
Foto: Eduardo Perez I¯
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Hinter dem Tresen verbirgt sich die leicht erhöhte, gemütliche

Lounge.

Einem "umgefallenen Schrank" nachempfunden ist der Boden des Podests wie die Fronten des großen Einbauschranks gestaltet. Die Sitzbank dient auch der Aufbewahrung von Kabeln und elektronischem Spielequipment.
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¯I Der große Einbauschrank
Foto: Eduardo Perez I¯

Der große Einbauschrank

setzt einen besonderen Akzent im Gemeinschaftsraum. Espressobar, Druckerschrank, Stauraum, Locker und zwei Sitznischen zum Warten und Besprechen wurden in einem Element miteinander kombiniert. Als zentrale Anlaufstelle des Büros liegen hier auch die Zugänge zu Teeküche und den WCs goldrichtig.
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¯I Besprechungsnische
Foto: Eduardo Perez I¯
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Die Besprechungsnische

wird von den Mitarbeitern gut angenommen - zum Besprechen, aber auch zum Verstauen aller möglichen Bedarfe des Büroalltags. Für gute Akustik sorgt die Rückwand aus in Wandfarbe lackierten Akustikpaneelen aus Holz.
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¯I Griffdetail
Foto: Eduardo Perez I¯
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Die Beschriftung, genau wie die

Griffgestaltung,

sind immer wiederkehrende Problemstellungen der Möbelplanung. Das IFUB* machte aus dem Problem eine Gestaltungsqualität. Die aus dem Möbel geschnittenen, schlichten Griffe definieren Rillen für die Beschriftung durch Steckbuchstaben.
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¯I Lockerdetail
Foto: Eduardo Perez I¯
Alle Schränke und Locker sind mit diesem einfachen Gestaltungsmittel ausgestattet. Mit den

Steckbuchstaben

kann die Beschriftung kinderleicht durch die Nutzer angepasst werden.
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¯I Gitterregal
Foto: Eduardo Perez I¯
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Besonders viel Spaß machen die kleinen Details, wie der

Durchblick

durchs Gitterregal auf den Einbauschrank.
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¯I Besprechungsraum
Foto: Eduardo Perez I¯
Für ungestörte Besprechungen, intensive Teamarbeit aber auch zum Schutz der offenen Bürobereiche sind die abgeschlossenen

Besprechungsräume

ein wichtiger Bestandteil des Open Space Konzepts. Farbige Wandgrafiken integrieren und definieren die magnetischen Whiteboardflächen und schaffen eine lockere Atmosphäre.
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¯I Raumnummer
Foto: Eduardo Perez I¯
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Besonderer Wert wurde auf eine stimmige Gesamtkomposition gelegt. Deswegen wurde auch die Gestaltung der

Raumnummern

nicht dem Zufall überlassen, sondern ins Konzept integriert.
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¯I Grundriss 2. OG vor Umbau
Plan: IFUB* I¯

Grundriss 2. OG vor Umbau

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¯I Grundriss 2. OG nach Umbau
Plan: IFUB* I¯

Grundriss 2. OG nach Umbau

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Icon info 400
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